Transalp #1.4

Die heutige Etappe begann sehr entspannt, von Ischgl fuhren wir mit der Seilbahn auf die Silvretta Arena. Die Silvretta Arena ist ein riesiges Skigebiet bei Ischgl und verbindet Österreich in Samnaun mit der Schweiz und genau da wollten wir hin. Spannend war die Fahrt mit der Seilbahn für mich als Frischling dennoch. Drei Leute mit ihren drei mtbs in einer Gondel ist eng und fühlt sich entsprechend an. Ab der zweiten Station wurde es noch abenteuerlicher. Man sitzt in einer Freiluft-Gondel und der nette Service-Mann reicht dir dein Bike entgegen, dann heißt es festhalten und schon geht es los denn eine Gondel bleibt nie stehen. Immer wenn die Gondel über einen Seilbahnmast fährt scheppert und wackelt es sehr und man klammert sich noch fester an sein Bike.

Oben angekommen gönnen wir uns an der Österreich-schweizerischen Grenze einen Schnaps. Danach ging es bergab in das Samnaun Tal der nächste Ohr hieß Compatsch. Von da aus fuhren wir immer die Samnaunstaße bis Martina entlang. In Martina ging es weiter an der Hauptstraße bis zum Zeltplatz Sur En. Dort machten wir eine Rast denn anschließend wartete die größte Herausforderung dieser Transalp auf uns. Die Uina Schlucht.

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Die Uina Schlucht ist ein 1910 künstlich in den Felsen gesprengter Weg. Von der Schweiz erreicht man das Val d‘ Uina ab Sur En über den Pass da Schlingia. Was die Brenner Autobahn für Autos ist, ist die Uina Schlucht für Mountain Biker und Wanderer. Hier ist viel los. Der Weg nach oben ist teilweise sehr steil und verblockt. Der Hinweis das Bike zu stoßen sind keine leeren Worte.

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Nach der Unia Schlucht ging es weiter zur Sesvenna Hütte. Dort genehmigten wir uns eine Suppe und ein Weizen. Wir lernten dort noch ein paar andere Biker kennen die einen ähnliche Etappe wie wir fuhren. Dann ging es bergab ins Tal. In der Stadt trafen wir wieder auf die Biker von der Sesvenna Hütte. Wir beschlossen gemeinsam Essen zu gehen. Wie das so ist wenn man in das Quatschen kommt, ergibt ein Bier das nächste. An dem Abend haben wie jedenfalls ordentlich getankt. Wir waren sehr froh einen nüchternen Fahrer dabei zu haben, der nicht nur uns sondern auch unser Bikes zur vor reservierten Pension nach S-carl brachte.