Transalp #1.2

Du schaust aus dem Fenster und siehst gleich was dich erwartet. Auch dieser Tag war von nassen und trüben Wetter geprägt. Das sollte uns aber nicht aufhalten die zweite Etappe in Angriff zu nehmen. Deshalb die noch leicht klammen Regenklamotten angezogen und ab aufs Moutainbike. Zuerst ging es weiter entlang der Lech auf einem sehr matschigen Pfad parallel der Hauptstraße. Ab Steeg furhen wir dann auf der Straße weiter bis nach Lechleiten. Dort erwartete uns der erste Anstieg nach Warth rauf.

Kartenausschnitt Warth OSM

Kartenausschnitt Warth OSM

Von Warht fuhren wir leicht bergab Richtung dem Ort Lech. Auf diesem Teilstück konnte man schön in das Lechtal hinab blicken. In Lech machten wir eine Pause und stärkten uns für unsere nächste Herausforderung. In Lech bogen wir links ab und es ging den Flexen(s)pass rauf. Konkret bedeutet das von 1400 Hm auf knapp 1800 Hm bergauf. Anschließend ging es durch die Flexengalerie einen alten Tunnel runter auf 1600 Hm um direkt den nächsten Anstieg zu bewältigen hoch bis St. Christoph auf 1900 Hm gelegen.

Kartenausschnitt von Lech, Flexenpass und St. Christoph OSM

Kartenausschnitt von Lech, Flexenpass und St. Christoph OSM

Richtung St. Christoph gab Sepp Vollgas und er erreichte als erster den nächsten Sammelpunkt. Hier dauerte es eine Weile bis wir wieder alle beisammen waren um den letzten Anstieg für heute zu beginnen. In St. Christoph verließen wir die Straße und fuhren einen Schotterweg den Arlberg bis zur galziger Skistation rauf. Damit hatte wir mit knapp 2100 Hm das erste mal die 2000 Marke erreicht.

Kartenausschnitt von St. Christoph und St. Anton OSM

Kartenausschnitt von St. Christoph und St. Anton OSM

Bergab nach St. Anton lief es dann nicht ganz so reibungslos. Zum einen verfuhren wir uns mehrmals, zum anderen legte ich mich auf feuchten Rasen lang. Nichtsdestotrotz erreichten wir zufrieden St. Anton. Hier suchten wir direkt unsere Herberge auf und machten uns frisch. Denn heute hieß es selber kochen. So ging es nochmal raus zum einkaufen nach St. Anton, denn was braucht ein hungriger Biker … Spagetti und Bier! Als Belohnung für diesen Tag kam Abends dann doch noch die Sonne raus!