Transalp #1.1

Die Geschichte zur ersten Etappe unserer ersten Transalp ist schnell erzählt. Sie war wenig spektakulär. Wir starteten früh von unserer Herberge und schnell war klar es wird ein regnerischer Tag. Also ab in die Regenklamotten. Kurz nach dem Start begann es dann auch schon leicht zu Nieseln. Von Schwangau ging es Richtung Füssen bis nach Pfronten. In Pfronten bogen wir ab und fuhren die Achtalstraße entlang. Hier ging es langsam aber stetig bergauf. Kurz vor Grän bogen wir auf einen Waldweg ab.

karte_pfronten_graen

Hier erwartete uns der erste Härtetest um unseren Fitnesszustand einer Prüfung zu unterziehen. Jetzt wurde der Anstieg wesentlich steiler. Es ging zum Seichenkopf hinauf. Oben konnten wir in das Tal sehen. Dieser Blick und der erste Eindruck von dem was uns in den Alpen erwartete war trotz des miesen Wetters sehr schön. Anschließend ging es wieder bergab Richtung Gaichtpass. Den Pass fuhren wir die Straße runter. Jetzt konnten wie auch unserer Abfahrtstauglichkeit in den Serpentinen testen. Ein breites Grinsen zog sich über unsere Gesichter.

karte_gaichtpass

Nach der Passstraße ging es in das Lechtal. An der Lech entlang fuhren wir bis nach Ebigenalp und hier endete auch schon unsere erste Ausfahrt. In Elbigenalp bezogen wie unser Quartier in dem Gasthof Post. Abends kehrten wir in die hauseigene Wirtsstube ein. Hier kam es dann auch zu den ersten Schwierigkeiten in Sachen Völkerverständigung. Sepp diskutierte mit dem Kellner über das Essen dabei ging es wohl um Begrifflichkeiten einer Essensbeilage. Am ende dieser Diskussion erhielt Sepp von dem Kellner seinen neuen Titel, er meinte „Du bist wohl ein kleiner Kasper“. Nach großem gejaule am Tisch war die Diskussion beendet und wir konnten unser wohlverdientes Bier genießen. Mal sehen was der nächste Tag bringt.