Transalp 2011 #1.0

Stammtischgerede vs. Handeln

Wahrscheinlich kennt das jeder. Abends sitzt man mit ein paar Kumpels zusammen, trinkt und lacht.
Es wird über dies und das geredet, man beschwert sich über die Arbeit, über das anderer Geschlecht (manche über das gleiche) und man schimpft über das Leben im allgemeinen.
Später nach noch mehr Bieren wird man mutiger und es fallen Phrasen wie das müsse anders werden man müsse etwas tun.
Doch am nächsten Tag ist es wie immer nur mit einem dicken Kater.

Bei uns mag das nicht anders gewesen sein als sich die Idee ausbreitete mit dem Mountenbike die Alpen zu überqueren, nur hielt diese Idee selbst dem Kater am darauf folgenden Tag stand.
Also fingen wir an zu recherchieren, was man alles über eine Alpenüberquerung wissen müsse.
Wir sichteten Videos, wir lasen Berichten, wir erfuhren das sich eine Alpenüberquerung mit dem Bike „Transalp“ nennt und so langsam nahm ein Stammtischgespräch konkrete Formen an.

Hier sollte ich erwähnen, dass konkrete Formen vor allem Marius übernahm.
Für die gesamte Planung und Organisation opferte er seine Freizeit, wir anderen opferten uns indem wir der fränkischen Braukunst huldigten.
Marius hingegen plante die Route, er organisierte unsere Übernachtungsmöglichkeiten und er pflegte sämtliche routenspezifischen Daten in unser GPS-Navi ein.

Der Plan sollte folgendermaßen aussehen:

  • 1. Etappe: Schwangau – Elbigenalp 82 km / 980 HM
  • 2. Etappe: Elbigenalp – St. Anton 51 km / 1030 HM
  • 3. Etappe: St. Anton – Ischgl 44 km / 1190 HM
  • 4. Etappe: Ischgl – S-carl 60 km / 970 HM
  • 5. Etappe: S-carl – S-chanf 56 km / 1200 HM
  • 6. Etappe: S-chanf – Gravedona 103 km / 520 HM
  • 7. Tag: am Comer See die Sonne auf den Bauch scheinen lassen

nun geht es los

erstellt von: kommski | erstellt am: 28.03.2012 | geändert am: 04.09.2014